McGrip Advent-Aktion-2010


Der Artikel wurde geschrieben am: 04.12.2007 - 16:07:11 (Geändert 04.12.2007 - 17:18:03)
von kreisch
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Apassionata, 8.12.2007 DIE VIERBEINIGEN STARS

Apassionata, 8.12.2007   DIE VIERBEINIGEN STARS

Apassionate am 8. Dezember in der SAP-Arena Mannheim

Andalusier
Der Ur-Andalusier hat bis heute seinen tänzerischen Charme und seine rittige Qualität erhalten. Über die Königliche Hofreitschule in Neapel fand der Andalusier ab Mitte des 16. Jahrhunderts seine weite europäische Verbreitung. Die heutige Bezeichnung der iberischen Rasse lautet „Pura Raza Española“ (PRE – zu deutsch „Reine Spanische Rasse“). Diese Pferde zeichnen sich durch ein hohes Maß an Wendigkeit, Ausdauer, Gelehrigkeit, tänzerischer Gangart und hoher Intelligenz aus. Besonders ihre hohe Knieaktion und leichte, katzenhafte Eleganz fesseln immer wieder. Der Andalusier hat sich neben der Kunstdressur als Hütepferd frei lebender Kampfstiere bewährt und auch für die spanische Stierkampfarena gibt es kein besseres Pferd.
Araber
Als Pferdetypus werden die Araber zum ersten Mal bereits 2000 v. Chr. beschrieben. Nach Arabien kamen sie vor 1500 Jahren durch nomadische Beduinen, die ihre „Söhne der Wüste“ derart bewunderten, dass sie die Tiere von Hand fütterten und mit in ihren Zelten schlafen ließen. Aus diesem Grunde entwickelte der Araber besonders angenehme Eigenschaften: gutartiges Temperament, einen vorzüglichen Edelcharakter, Duldsamkeit und Anhänglichkeit. Die hochintelligenten Pferde besitzen ein ausgezeichnetes Gehör und einen ausgeprägten Gedächtnis- und Ortssinn. Sie sind darüber hinaus unglaublich zäh und genügsam. Ihre Bewegungen sind leicht, graziös und mit raumgreifendem Schritt.
Friese
Unter den klassischen Barockrassen gilt das Friesenpferd als „Schwarze Perle“ des Nordens. Der Friese ist als Familienpferd, Sportpferd und Vergnügungspferd eher geeignet, denn als Springpferd. Das großrahmige Kraftpaket mit seinem edlen Kopf, großen ausdrucksvollen Augen, einem schön gebogenen hoch angesetzten Hals, der starken Mähne und langem Schweif besticht seit dem 17. Jahrhundert durch sein tiefschwarz glänzendes Fell. In der Barockzeit um die Wende zum 17. Jahrhundert kam auch im Norden durch die spanische Besetzung der Niederlande iberisches Blut hinzu. Die typischen Gänge des Friesen sind elegant, raumgreifend, schwungvoll und von hoher Aktion bei viel Schub aus der Hinterhand. Heute existieren rund 10.000 Tiere dieser edlen Rasse. Und bis heute gilt der Friese mit seinem typisch kadenzierten, energiegeladenen Fortbewegungsarten als Freizeit-, Kutsch- und Dressurpferd als unvergleichbar. Unter den Barockpferden bietet der Friese ein überaus prächtiges Erscheinungsbild: Lebhaft, elegant, stolz und von edler Sanftmut.
Huzule
Das Huzulenpferd, eine archaische und autochtone Rasse, stammt aus einem Gebiet der Karpaten, der Huzulei, heute in Rumänien und der Ukraine gelegen. In den unwegsamen Hochwäldern der Karpaten siedelte das gleichnamige Volk, die Huzulen, die Nachkommen von Kosaken und Tartaren aus dem südrussischen Raum sind. Die kleinen, zähen Pferde der Region waren oft gezwungen, sich in schwierigstem Gelände den Raubtieren zu stellen und so überlebten besonders jene, die mit kurzem, kräftigem Hals ausgestattet waren und eine geringe Fluchttendenz zeigten. Daraus entstand ein kleines, kompaktes, stämmiges, mutiges und trittsicheres Pferd mit großem Brustumfang und festen, harten Hufen. Diese besonderen Charaktermerkmale sind die besten Voraussetzungen eines Pferdes für die berittenen Kampfkünste.
Isländer
Das Islandpferd, auch Isländer genannt, ist eine aus Island stammende Kleinpferderasse, kein Pony, wie oft vermutet wird. Die meisten Islandpferde verfügen nicht nur über die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp, sondern zusätzlich über die Gangarten Tölt und/oder Pass. Als "Islandpferd" anerkannt werden nur reingezogene Tiere, deren sämtliche Vorfahren lückenlos in Island geboren worden sind. In Island ist die Einfuhr von Pferden verboten und wird ein Isländer in ein anderes Land gebracht, darf er nie wieder auf die Insel zurückkehren. Isländer sind rassetypisch robust und wetterhart, denn sie entwickeln ein besonders dichtes Winterfell, das es ihnen ermöglicht, in ihrer isländischen Heimat draußen zu überwintern. Islandpferde werden normalerweise recht alt, 30 bis 35 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Häufig können die Pferde noch weit über ihr 25. Lebensjahr hinaus geritten werden.
Lusitano
Die königlichen Pferde Portugals werden auch die „Vettern“ der Andalusier genannt, und die Verwandtschaft liegt auf der Hand. Wie ihre vierbeinigen Nachbarn gelten die Lusitanos als eine der ältesten in ihrer Urform erhaltenen Pferderassen. In den Jahrtausenden der wechselhaften Geschichte Portugals diente der Lusitano seinen Landsleuten als treuer Kampfgefährte, auf den sich der Reiter unbedingt verlassen konnte. Folglich bewährt sich der Lusitano heute auch hervorragend im portugiesischen Stierkampf, der traditionell mehr Pferde einsetzt als im Nachbarland Spanien und den Stier am Leben lässt. Die Lusitanos begeistern durch ihre wahrhaft königlichen Eigenschaften: sie sind vornehm, großmütig und begeisterungsfähig, mutig und selbstbewusst. Luis Valenca präsentiert bei „Grand Voyage“ zwei außergewöhnlich gefärbte Lusitanohengste: Sie haben die seltene Farbe „Cremello“. Diese Pferde haben sind nahezu weiß, haben jedoch einen leicht goldenen Schimmer im Fell. Sie sind heller als Palominos und haben, im Gegensatz zu diesen, rosa Haut sowie stahlblaue Augen.
Poitou Esel
Diese Eselsrasse (Baudet du Poitou) ist die schwerste Eselsrasse der Welt, nicht - wie fälschlich häufig geschrieben - die größte Eselsrasse. Dies wären die Katalanischen Riesenesel oder Mammoth Jack Stock Esel.
Poitou Esel haben einen sehr langgezogenen Kopf, breite und offene Ohren und ein langes Fell. Die Ohren können bis 40 cm lang sein. Diese Rasse kann bis 450 Kilo auf die Waage bringen. Die französische Fellfarbezeichnung „bai brun“ lässt sich am ehesten als braunes Fell mit rötlichem Einschlag übersetzen. Allgemein sind die berühmten langen Haare heutzutage häufig viel kürzer als noch vor 50 Jahren. Dies ist durch die Einkreuzung mit anderen Eselstuten entstanden.
Shetlandpony
Als Urahnen der Shetlandponys vermutet man Tundra-Pferde, die vor über 10.000 Jahren in Skandinavien weit verbreitet waren und von dort auf die Shetland-Inseln kamen. Im Verhältnis zu ihrer Körpergröße gehören Shetlandponys zu den kräftigsten Pferden überhaupt. Sie kamen früher in der Landwirtschaft, nach Abschaffung der Kinderarbeit auch als Grubenpferde im Bergbau zum Einsatz, wo sie noch in den 30er Jahren anzutreffen waren. Heute sind diese Ponys als gutmütige Reitpferde für kleine Kinder oder auch als ausdauernde und kräftige Zugpferde häufig anzutreffen. Shetlandponys sind genügsam und sehr robust, sie gelten als intelligent und langlebig und besitzen, wie viele ursprüngliche Ponyrassen, einen ausgeprägten Eigenwillen.

Mannheim SAP Arena 08.12.2007 15.00 und 20.00 Uhr
Tickets:Tel. 01805/71 61 51 (0,14€/Min.)



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